Steuerberaterkammer erreicht TSE-Übergangsregelung


Das Bundesfinanzministerium hat am 11. September 2020 einen Erlass vom 18. August 2020 veröffentlicht, wonach es die Erlasse der Länder wie Sachsen-Anhalt anzweifelt und für eine TSE-Verlängerung jeweils Einzelverlängerungsanträge der Mandanten/Steuerberater  fordert. Die Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt hat sich dazu an das Finanzministerium gewendet und für eine Beibehaltung der erreichten länderspezifischen Fristverlängerung – ohne gesonderten Antrag – eingesetzt.

Das Finanzministerium hat mit Schreiben vom 18. September 2020 bestätigt, dass in Sachsen-Anhalt die Fristverlängerung bis zum 31. März 2021 gilt.

 

Antwort des Finanzministeriums auf eine Anfrage der Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt:

Die Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt hatte sich in den letzten Monaten zusammen mit der Bundessteuerberaterkammer für eine Verlängerung des Einbaus der technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) eingesetzt.   

Das Bundesfinanzministerium hat Ende Juni 2020 eine solche Verlängerung ausdrücklich abgelehnt.

Die Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt hatte deshalb dazu zuletzt am 14. Juli 2020 den Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt um die Gewährung einer längeren Übergangsregelung gebeten. Herr Minister Richter hat sich für die Anregung mit Schreiben bedankt und hat am 17. Juli 2020 eine Nichtbeanstandungsregelung zur Aufrüstung elektronischer Aufzeichnungssysteme mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung mit kleinen Einschränkungen bis zum 31. März 2021 gewährt.

TSE-Verlängerung