22.11.2022 Steuerberaterplattform / besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt)—>hier: Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberaterplattform ab 1. Quartal 2023  

 

 

 

 

Überblick dieser Homepageseite:
1.) Aktualisierungen dieser Homepageseite
2. Grundlagen
3.) Informationsangebote der Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberaterplattform
4.) Kurzzusammenfassung zur Steuerberaterplattform
5.) Ursprüngliche Stellungnahmen der  Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberaterplattform
6.) Gesetz zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften sowie zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe
7.) Linksammlung:
hier:
FAQ der Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberaterplattform(StB-Plattform)/ besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt)
hier: Registrierungs- und Anmeldeseite zum BeSt
hier: Flyer der: BStBK
hier: Flyer der: Datev
hier: Information der: BStBK
8.) Ab 01.01.2023 wird es unter der Rufnummer 0800/3823823 eine Support-Hotline für das beSt geben.

 

 

1.) Aktualisierung

NEU: 22.11.2022 Ausweis App 2 in WTS-Oberfläche zum beSt
Die Erstregistrierung beim elektronischem Steuerberaterpostfach (beSt) erfolgt ja mit dem Personalausweis (nPA) und regelmäßig über die Ausweis-App  (hier: Download). Aktuell ist die Ausweis-App des Bundes gemäß unseren Erkenntnissen/ Erfahrungen nicht auf Windows-Servern lauffähig. Wir rechnen damit, dass bis ca. Mitte Dezember 2022 vom Bund/ Kovernikus eine auf WTS-Oberfläche/ Windows-Servern lauffähige Version zur Verfügung gestellt wird. 

NEU: 18.11.2022 Abstimmung/ Information des Finanzgerichts Sachsen-Anhalt zur Umstellung auf das PC-To-Fax-Verfahren

Nach dem Start im Jahr 2018 werden beim Finanzgericht Sachsen-Anhalt seit dem 1.1.2022 elektronische Dokumente nur noch in elektronischer Form an die meisten „professionellen“ Verfahrensbeteiligten, d. h. einschließlich elektronischer Zustellungen gegen elektronisches Empfangsbekenntnis gemäß § 53 Absatz 2 FGO i. V. m. § 173 ZPO zugestellt. Dies betrifft im Einzelnen alle Finanzämter des Landes Sachsen-Anhalt, alle Rechtsanwälte, Hauptzollamt, alle Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit. Die zusätzliche Übermittlung in Papierform sowie die Überwachung der Papier-Empfangsbekenntnisse sind in diesen Fällen damit vollständig entfallen. Dies entspricht ca. 90% aller ausgehenden Schreiben des Finanzgerichts.

Das elektronische Steuerberaterpostfach (beSt) für die Steuerberater über die Bundessteuerberaterkammer wird im Laufe des 1. Quartals 2023 für die Steuerberater freigeschalten.  

Um aktuell und Anfang 2023 weiter Zustellungen des Finanzgerichtes Sachsen-Anhalt an die Steuerberater zu ermöglichen und zwecks notwendiger Ausweitung der elektronischen Arbeitsabläufe u.a. im Hinblick auf die Einführung der führenden elektronischen Gerichtsakte wird im Finanzgericht Sachsen-Anhalt nunmehr zum 01.12.2022 übergangsweise das PC-To-Fax-Verfahren eingeführt.  

Dabei werden allen Beteiligten mit vorhandenem Telefaxgerät, d. h. insbesondere den noch nicht über einen rechtlichen sicheren Übermittlungsweg erreichbaren „professionellen“ Verfahrensbeteiligten, wie z. B. Steuerberater die elektronischen Dokumente direkt aus der gerichtlichen Fachanwendung heraus an die Telefaxgeräte der Empfänger übermittelt und rechtlich wirksam zugestellt.

Sobald die Steuerberater nach erfolgter Erstanmeldung über ihr besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt)  erreichbar sein werden, wird auf die elektronische Zustellung über das besondere elektronische Postfach umgestellt und die Faxübermittlung eingestellt.
Klagen, Schriftsätze usw. an das Finanzgericht müssen ab 01.01.2023 zur Wirksamkeit über das elektronische Postfach (ggf. mittels Fast-Lane) an das Finanzgericht elektronisch versendet werden.  


NEU: 19.10.2022 Erinnerung zur Steuerberaterplattform /  besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt)

Wie zuletzt am 08.10.2022 mitgeteilt, ist es bald so weit: Anfang kommenden Jahres startet die Steuerberaterplattform und mit ihr das besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt).

FAQ der: BStBK
Flyer der: BStBK
Fleyer der: Datev
Information der: BStBK
Information der: StBK SAN

Lieben Kolleginnen,
Liebe Kollegen,

viele von Ihnen wissen es bereits aus den Kammermitteilungen und Kammermedien:
Zum 1. Januar 2023 startet die Steuerberaterplattform und mit ihr das besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt).
Mit dem beSt ermöglichen wir Ihnen eine sichere, einheitliche und einfache elektronische Kommunikation. Das wird wichtig für den Austausch der Berater*innen untereinander, mit den Gerichten, den Behörden und anderen Freien Berufen sowie den Steuerberaterkammern. In den späteren Ausbaustufen soll die Steuerberaterplattform auch für weitere Anwendungen, z. B. mit Rentenversicherungsträgern, bereitstehen. Auch hier stellt sie dann einen sicheren Raum dar, in dem die digitale Identität des Steuerberaters authentifiziert ist und somit vertrauliche Informationen zu Mandanten ausgetauscht werden können.

Ich schreibe Sie heute persönlich an, um Sie dafür zu sensibilisieren, dass Sie – sofern nicht schon geschehen – nun wichtige Vorbereitungen zu treffen haben. Und ich bin mir dabei bewusst, dass Feststellungserklärungen und Schlussabrechnungen aktuell immer noch unseren Tagesablauf bestimmen. Damit Sie den Überblick zum beSt behalten und gleichzeitig zum 1. Januar 2023 optimal vorbereitet sind, stellen wir Ihnen hier auch einen Informationsflyer zur Verfügung.
Nutzen Sie bitte zur Information auch die unten aufgeführten Webinare. Ich selbst werde die Steuerberaterplattform in einer Pilot- und anschließenden Fast-Line-Phase in den nächsten Wochen weiter intensiv testen und Ihnen – wie gehabt – berichten. 

Ab 2023 sind alle Berufsträger, beziehungsweise steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften gesetzlich verpflichtet, das beSt zu nutzen. Heißt konkret: alle technischen Vorkehrungen müssen bis dahin erledigt sein, damit das Postfach aktiviert werden kann. Ist die Registrierung erfolgt, müssen die Postfachinhaberinnen und Postfachinhaber Zustellungen und Mitteilungen über dieses Postfach zur Kenntnis nehmen und aktiv  – beginnend mit den Finanzgerichten – über das beSt kommunizieren.

Sollten Sie noch Fragen haben, empfehle ich Ihnen einen Blick auf die Website:
der Bundessteuerberaterkammer:                                  https://www.bstbk.de/de/themen/steuerberaterplattform
der Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt:                 https://www.stbk-sachsen-anhalt.de/14569-2/

Bitte beachten Sie auch, dass Sie erst mit ERHALT des Registrierungsbriefes der BStBK dazu verpflichtet sind, Ihr beSt zu nutzen. Diese Briefe werden im 1. Quartal 2023 (beginnend ab Januar 2023)  in einzelnen Tranchen verschickt. Laut aktueller Planungen sind bis April 2023 alle Berufsträger angeschrieben. Also, liebe Kolleginnen und Kollegen: ich weiß, es ist viel zu tun. Aber die Steuerberaterplattform eröffnet viele Möglichkeiten. Als Berufsträger erhalten Sie eine eindeutige Identität für die Aktivitäten und dem Austausch im Netz.
Also, gehen Sie die Vorbereitungen für Ihre Registrierung bei der Steuerberaterplattform JETZT an. Es wird Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Hilmar Speck
Präsident
Steuerberaterkammer-Sachsen-Anhalt
Steuerberater  

 Informieren Sie sich bitte unbedingt auch auf unserer gesonderter Plattform/ Postfach-Kammerhomepage:   Steuerberaterplattform/ besonderes elektr. Postfach  
Um den Berufsstand bestmöglich vorzubereiten, bietet die Bundessteuerberaterkammer im November 2022 vier kostenfreie Live-Webinare zur Einführung der Steuerberaterplattform und des beSt an. Bitte nutzen Sie unbedingt dieses Informationsangebot.

Folgende – ab 01.11.2022 buchbaren – Termine sind derzeit für Sie geplant:
Donnerstag     10.11.2022          15:00 – 16:00 Uhr
Dienstag          15.11.2022           10:00 – 11:00 Uhr
Mittwoch         23.11.2022          10:00 – 11:00 Uhr
Freitag              25.11.2022          14:00 – 15:00 Uhr

Weitere Informationen, die Angaben zu der ab 01.11.2022 freigeschalteten Anmeldungsseite für die Buchung der Webinare sowie die Registrierungslinks für die Live-Webinare erhalten Sie von uns in den nächsten Tagen als E-Mail

Darüber hinaus wird es am Ende der Veranstaltungsreihe ein aufgezeichnetes Webinar geben, das dem Berufsstand frei zugänglich sein wird. Hier können sich alle Steuerberater*innen nach ihrem eigenen Zeitplan informieren. 

Als Referent konnte die BStBK Herrn Steuerberater Dipl.-Vw. Wolf Oberhauser, Vorstandsmitglied der StBK Nürnberg und Mitglied im BStBK-Ausschuss 81 „IT, Datenschutz, Künstliche Intelligenz im Steuerbereich“ gewinnen. Herr Oberhauser begleitet das Projekt „Steuerberaterplattform“ als Mitglied des Steuerungskreises von Beginn an.

Inhaltlich wird Herr Oberhauser u. a. auf folgende Punkte eingehen:
–        Leitidee der Steuerberaterplattform
–        Funktion und Nutzungsmöglichkeiten des beSt
–        erster Bericht aus der Pilotphase
–        Vorbereitungsmaßnahmen und Handlungsbedarf für den Berufsstand.

Wir und die Bundessteuerberaterkammer freuen uns über Fragen an: studio@bstbk.de

Neben einem gültigen Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion ist ein geeignetes Kartenlesegerät notwendig sowie ein Token (9-stelliger Schlüssel). Letzterer wird im ersten Quartal 2023 mit der Registrierungsaufforderung alphabethisch per Post an alle Berufsträger versandt. Nach Erhalt dieses Briefes beginnt für die Berufsträger*innen die aktive und passive Nutzungspflicht ihres besonderen Steuerberaterpostfachs.

 

NEU: 08.10.2022 Webinare zur Steuerberaterplattform /  besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt)
Bald ist es so weit: Anfang kommenden Jahres startet die Steuerberaterplattform und mit ihr das besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt). Informieren Sie sich bitte unbedingt auch auf unserer gesonderter Plattform/ Postfach-Kammerhomepage:   Steuerberaterplattform/ besonderes elektr. Postfach  
Um den Berufsstand bestmöglich vorzubereiten, bietet die Bundessteuerberaterkammer im November 2022 vier kostenfreie Live-Webinare zur Einführung der Steuerberaterplattform und des beSt an. Bitte nutzen Sie unbedingt dieses Informationsangebot.

Folgende – ab 01.11.2022 buchbaren – Termine sind derzeit für Sie geplant:
Donnerstag     10.11.2022          15:00 – 16:00 Uhr
Dienstag          15.11.2022           10:00 – 11:00 Uhr
Mittwoch         23.11.2022          10:00 – 11:00 Uhr
Freitag              25.11.2022          14:00 – 15:00 Uhr

Weitere Informationen, die Angaben zu der ab 01.11.2022 freigeschalteten Anmeldungsseite für die Buchung der Webinare sowie die Registrierungslinks für die Live-Webinare erhalten Sie von uns in den nächsten Tagen als E-Mail

Darüber hinaus wird es am Ende der Veranstaltungsreihe ein aufgezeichnetes Webinar geben, das dem Berufsstand frei zugänglich sein wird. Hier können sich alle Steuerberater*innen nach ihrem eigenen Zeitplan informieren. 

Als Referent konnte die BStBK Herrn Steuerberater Dipl.-Vw. Wolf Oberhauser, Vorstandsmitglied der StBK Nürnberg und Mitglied im BStBK-Ausschuss 81 „IT, Datenschutz, Künstliche Intelligenz im Steuerbereich“ gewinnen. Herr Oberhauser begleitet das Projekt „Steuerberaterplattform“ als Mitglied des Steuerungskreises von Beginn an.

Inhaltlich wird Herr Oberhauser u. a. auf folgende Punkte eingehen:
–        Leitidee der Steuerberaterplattform
–        Funktion und Nutzungsmöglichkeiten des beSt
–        erster Bericht aus der Pilotphase
–        Vorbereitungsmaßnahmen und Handlungsbedarf für den Berufsstand.

Wir und die Bundessteuerberaterkammer freuen uns über Fragen an: studio@bstbk.de

Neben einem gültigen Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion ist ein geeignetes Kartenlesegerät notwendig sowie ein Token (9-stelliger Schlüssel). Letzterer wird im ersten Quartal 2023 mit der Registrierungsaufforderung alphabethisch per Post an alle Berufsträger versandt. Nach Erhalt dieses Briefes beginnt für die Berufsträger*innen die aktive und passive Nutzungspflicht ihres besonderen Steuerberaterpostfachs.

NEU: 06.09.2022 Fast Line
Da es bei über 100.000 Berufsträgern technisch nicht möglich ist, jedem Berechtigten gleichzeitig ein beSt zur Verfügung zu stellen, wird – wie hier bereits mehrfach mitgeteilt – die Versendung der Briefe in fünf Tranchen erfolgen.
Anfang Januar 2023 werden die Postfächer jener Berufskollegen eingerichtet, welche sich – bereits im Vorfeld der Versendung der Registrierungsbriefe – für eine Priorisierung, die sog. „Fast Lane“, vorangemeldet haben. Dies betrifft alle Steuerberater und Steuerberaterinnen, die aktiv mit den Finanzgerichten zusammenarbeiten.

Da hier eine manuelle Herauslösung/ Bearbeitung erfolgen muss, verwenden Sie bitte die Fast-Line nur in den Fällen, wenn Sie selbst aktiv an der finanzgerichtlichen Kommunikation eingebunden sind. 
Hier: Voranmeldung zur Fast_Line_in der Steuerberaterkammer Sachsen-Anhalt   

NEU: 06.09.2022 Neuigkeiten zum Ablauf

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
zum 1. Januar 2023 wird die Steuerberaterplattform den Betrieb aufnehmen und mit ihr das besondere elektronische Steuerberaterpostfach, kurz beSt, sukzessive eingeführt. Um best-möglich informiert zu sein, möchten wir Ihnen im Folgenden den Registrierungsablauf genauer darstellen.
Die Einführung des beSt wird im I. Quartal 2023 erfolgen und folgendermaßen ablaufen:

In einem ersten Schritt muss eine Erstregistrierung auf der Steuerberaterplattform vollzogen werden. Dazu ist – neben den neuen Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion – ein Re-gistrierungscode (9-stelliger Schlüssel) erforderlich. Dieser wird im ersten Quartal 2023 im Zuge einer Registrierungsaufforderung per Post an alle Berufsträger versandt werden. Der Versand erfolgt alphabethisch.
Da es uns bei über 100.000 Berufsträgern und steuerberatenden Berufsausübungsgesell-schaften technisch nicht möglich ist, jedem Berechtigten gleichzeitig zum 1. Januar 2023 ein beSt zur Verfügung zu stellen, wird die Versendung der Briefe in fünf Tranchen erfolgen und sich voraussichtlich auf einen Zeitraum von drei Monaten erstrecken. Folglich wird Anfang Ja-nuar 2023 lediglich einem Teil der Berufsangehörigen ein beSt betriebsbereit zur Verfügung gestellt werden.
Für Berufsträger, die aktiv in die finanzgerichtliche Kommunikation eingebunden sind, besteht daher die Möglichkeit, sich bereits im Vorfeld der Versendung der Registrierungs-briefe – für eine Priorisierung, die sog. „Fast Lane“, anzumelden. Dies ist freiwillig. Haben Sie das erfolgreich erledigt, werden Sie bereits Anfang Januar 2023 Ihren für die Registrierung erforderlichen Brief und damit die Möglichkeit über das beSt Nachrichten zu versenden, erhalten.
Hierzu bitten wir Sie, dass diesem Schreiben beiliegende Formular auszufüllen und an uns, Ihre regionale Steuerberaterkammer, zu senden.
Selbstverständlich unterliegen Sie erst ab Möglichkeit der Erstregistrierung – und damit ab Zustellung des Registrierungsbriefes – der aktiven Nutzungspflicht: In Konsequenz aus der zeitlich gestreckten Registrierung wird dem Berufsstand in Gänze ein sicherer Übermittlungs-weg nach §§ 52d Satz 2 i. V. m. 52a Abs. 4 Satz 1 Nr. 2 FGO erst nach Ablauf des I. Quartals 2023 zur Verfügung stehen.
Daraus folgt, dass im I. Quartal 2023 nur die Berufsangehörigen der aktiven Nutzungspflicht unterliegen, welchen bereits ein betriebsbereites beSt bereitgestellt wurde.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dieser Webseite und der Website der Bundessteuerberaterkammer https://www.bstbk.de/de/themen/steuerberaterplattform und dem dort verlinkten FAQ.

NEU: 17.08.2022 Online-Ausweis/ Kammermitgliedsausweis besondere Steuerberaterpostfach (beSt) / Steuerberaterplattform 
Es gibt mit Datum vom 17.08.2022 einen neuen FAQ zur Steuerberaterplattform (StB-Plattform)/ besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt).
hier: FAQ

 

NEU: 02.08.2022 neue Zusammenfassung zu Informationen zur Steuerberaterplattform ab 1. Quartal 2023 in einem Video 

hier: Video

NEU: 21.07.2022 Erinnerung zur Vorbereitung des für ALLE Mitglieder (selbständig und auch angestellte Steuerberater!) zu nutzenden Steuerberaterpostfachs beSt und die Steuerberaterplattform ab 01.01.2023

Im 1. Quartal 2023 wird für ALLE Steuerberater das besondere Steuerberaterpostfach (beSt) bzw. die Steuerberaterplattform freigeschalten.  Für die dann dafür erforderliche Registrierung im 1.Quartal 2023 wird aus Sicherheitsgründen ein sogenannter nPA (neue Personalausweis oder auch Online-Ausweisfunktion -Online-Ausweis genannt) von Ihnen benötigt. Hier sollte auf Grund der teilweise sehr langen Wartezeiten bei den Einwohnermeldeämtern aus unserer Sicht sehr frühzeitig von Ihnen geprüft werden, dass Sie im Besitz des PIN-Codes des Online/Ausweises/ neuen Personalausweises (nPA) sind.
Auf Grund der vor Jahren schon begrenzten Gültigkeitsdauer der Personalausweise müssten ALLE Personen, die einen zum 01.01.2023 aktuell gültigen Personalausweis haben, diesen bereist als Online-Ausweis (oder auch nPA neue Personalausweis oder auch Ausweis mit Online-Ausweisfunktion genannt) haben.
Wenn Ihr Personalausweis nicht mehr gültig ist, sollten Sie einen solchen unbedingt zeitnah beantragen, da pandemiebedingt die Bürgerämter aktuell schwer/ nicht erreichbar sind und zudem Bearbeitungszeiten zu beachten sind.
Wenn Sie einen solchen nPA/ Online-Ausweis bereits haben (was auf fast alle Steuerberater zutreffen sollte), empfehlen wir Ihnen zu prüfen, ob Ihnen der PIN-Code (noch) für den nPA vorliegt bzw. Ihnen (noch) bekannt ist. Auch wenn erst im 1. Quartal 2023  die Registrierung zum besonderen Steuerberaterpostfach (beSt) bzw. der Steuerberaterplattform möglich ist, können Sie mit handelsüblicher kostenfreier Software prüfen, ob Ihnen der PIN vorliegt. 
Hintergrund: Vor ein paar Jahren musste man direkt vor Ort bei den Bürgerämtern der Gemeinden eine PIN festgelegen. Unsere Tests haben ergeben, dass man trotzdem eine PUK und eine Transport-PIN (ähnlich 2 Codes wie bei der Bankkarte) zugeschickt bekommen hat. Wenn man direkt bei den Bürgerämtern der Gemeinden damals selber einen PIN bereits festgelegt hat, ist der damals per Brief anschließend zugesandte PIN ungültig!!
Hier bitte vorsichtig verfahren, da nur 3 Fehleingaben möglich sind und man ansonsten mit der PUK weitermachen müsste.
Wir haben zwischenzeitlich  Tests sowohl am PC, als auch am NFC-fähiges, unterstützten Smartphone oder Tablet vorgenommen und konnten (mit dem damaligen Code direkt bei der Gemeinde, trotz anschließendem Brief ) den Zugang ermöglichen und die Daten aus dem Personalausweis auslesen bzw. in verschiedenen Portalen den Ausweis testen.

Bundessteuerberaterkammer zu Vorbereitungsmaßnahmen 
1.) Pilotphase:
Es wird in einigen ausgewählten Kammern ab voraussichtlich Oktober 2022 eine Pilotphase geben, wo die Registrierung an der Steuerberaterplattform, die initiale Aktivierung der Postfächer sowie Empfang und Versand von Nachrichten pilotiert werden. 

2.) Registrierung
Es wird ein Registrierungsbrief erstellt, der neben dem Online-Ausweis für die einmalige Registrierung an der Steuerberaterplattform zwingend notwendig ist. Dieser wird ab dem 1.1.2023 in fünf Tranchen an die Berufsträger alphabethisch und ggf. mit Fast Lane-Möglichkeit versendet werden. Wir werden hierzu in Kürze gesondert weiter informieren. Der Versand soll voraussichtlich im 1. Quartal 2023 abgeschlossen sein. Die Freischaltung erfolgt somit – entgegen einigen am Projekt nicht Beteiligten – NICHT für alle sofort am 01.01.2023! 

3.) „Vorbereitungsmaßnahmen für das beSt und die Steuerberaterplattform

Um bestmöglich auf die Einrichtung und Nutzung der Steuerberaterplattform und den ersten Anwendungsfall des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfaches (beSt) zum 1.1.2023 vorbereitet zu sein, können Sie schon jetzt einige Vorbereitungsmaßnahmen treffen.

Die BStBK wird über die Steuerberaterplattform für alle Steuerberater*innen und Steuerbevollmächtigten ein beSt einrichten.

Damit Sie sich in einem einmaligen Vorgang für das beSt registrieren können, erhalten Sie rechtzeitig einen Brief mit einer Aufforderung zur Registrierung inklusive notwendiger Registrierungsangaben per Post. Notwendig ist – neben diesem Registrierungs-Brief – ein gültiger Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion (Online-Ausweis) sowie die für die Datenübermittlung erforderliche Hardware.

Als Softwarekomponente benötigen Sie die AusweisApp2. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie weiter unten unter „AusweisApp2“.

Als Hardwarekomponente ist ein zertifizierter Kartenleser notwendig. Alternativ können die Ausweisdaten mittels NFC-fähigem, unterstütztem Smartphone oder Tablet, unter Eingabe der persönlichen Geheimnummer (PIN), elektronisch transferiert werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie ebenfalls weiter unten unter „AusweisApp2“.

Sollte auf dem Online-Ausweis die eID-Funktion noch nicht aktiviert sein, empfiehlt es sich dies frühzeitig zu veranlassen bzw. die zugehörige PIN/PUK von den Meldebehörden zu beschaffen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter https://pin-ruecksetzbrief-bestellen.de/.

Zudem ist auf die Gültigkeit des Online-Ausweises zum 1.1.2023 zu achten bzw. frühzeitig eine eventuell erforderliche Erneuerung zu veranlassen.

Damit Sie auf die Steuerberaterplattform zugreifen können, benötigen Sie entweder eine in der Steuerberaterkanzlei eingesetzte Fachsoftware mit integrierter Schnittstelle oder einen Basis-Client.

Für die Verwendung des Basis Clients ist ein handelsüblicher PC und Internetzugang notwendig. Bei Einsatz einer Fachsoftware sind die Anforderungen des jeweiligen Fachsoftware-Herstellers zu berücksichtigen.

Online-Ausweis und AusweisApp2

Online-Ausweisfunktion sicherstellen
Wenn Sie die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises bereits für andere Dienste im Internet nutzen, sind bereits alle Voraussetzungen für eine einfache Registrierung an der Steuerberaterplattform gegeben.

Nutzen Sie den Personalausweis bislang noch nicht online, ist jetzt der richtige Zeitpunkt um zu überprüfen, ob der Personalausweis für die Online-Nutzung aktiviert ist und die entsprechende PIN dazu vorliegt.

Alle seit November 2010 ausgestellten Personalausweise sind bereits mit einem Chip ausgestattet, der die Online-Ausweisfunktion ermöglicht. Ein neuer Personalausweis wird somit nicht benötigt.

Tipp: Über ein NFC-fähiges Smartphone mit installierter AusweisApp2 können Sie überprüfen, ob die Online-Ausweisunktion aktiviert ist. So funktioniert die Prüfung:

• AusweisApp2 aus dem App Store® oder dem Google Play Store installieren oder für Windows hier:
https://www.ausweisapp.bund.de/download
• AusweisApp2 öffnen
• Funktion „Gerät und Ausweis prüfen“ auswählen
• Den Personalausweis wie in der App gefordert an das Smartphone halten
• Ein positives Prüfergebnis wird mit einem grünen Haken bei „Online-Ausweisfunktion ak- tiviert“
angezeigt.
Eine Liste mit NFC-fähigen Smartphones/Tablets finden Sie auf der folgenden Seite:
ausweisapp.bund.de/mobile-geraete/

Online-Ausweisfunktion aktivieren und/oder PIN anfordern
Für die Aktivierung der Online-Ausweisfunktion und/oder Anforderung einer neuen PIN ist kein
persönlicher Termin bei einem Bürgeramt erforderlich. Abhilfe schafft die Internetseite
www.pin-ruecksetzbrief-bestellen.de, die von der Bundesdruckerei GmbH im Auftrag des Bun-
desministeriums des Innern und für Heimat (BMI) betrieben wird.

Hier können Sie in wenigen Schritten den PIN-Rücksetzbrief bestellen. Der Code für die Akti-
vierung und die neue PIN für den Online-Ausweis kommen dann per Post.

Um eine neue PIN über den Online-Service zu bestellen, benötigen Sie:
• Einen Personalausweis oder eID-Karte
• Eine aktuelle deutsche Meldeadresse
• Geeignetes Smartphone oder Kartenlesegerät
• Installierte AusweisApp2
Im folgenden Youtube Video wird das Vorgehen Schritt für Schritt erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=q0PutVAEE8c

Online ausweisen kurz erklärt

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, können Sie Ihren Online-Ausweis nutzen.

1. Zu Beginn ist es bei Online-Diensten, wie der Steuerberaterplattform, erforderlich, dass Sie sich ausweisen. Dazu stellen Sie die Verbindung zwischen Personalausweis und Smartphone oder Kartenleser her.
2. Sie können sehen, wer Ihre Daten abfragen möchte und welche Daten der Anbieter dieses Online-Dienstes benötigt.
3. Erst durch Eingabe Ihrer selbstgewählten, sechsstelligen PIN stimmen Sie dieser Datenabfrage zu.
4. Der Chip im Personalausweis prüft, ob der Anbieter des Online-Dienstes die staatliche Berechtigung zur Abfrage Ihrer Daten hat.
5. Liegt die staatliche Berechtigung vor, werden Ihre Daten übermittelt. Dabei sind Ihre Daten immer durchgehend verschlüsselt.
6. Nach dem Online-Ausweisen können Sie die Verbindung zwischen Personalausweis und Smartphone bzw. Kartenleser trennen.

Weiterführende Informationen
Eine ausführliche Broschüre mit Informationen zum Personalausweis ist auf der Seite des Bundesministeriums des Innern und der Heimat zu finden: https://www.personalausweisportal.de/Webs/PA-INFO/Index.html

Videotutorials
Wenn noch Unsicherheit zum genauen Vorgehen bei der Einrichtung und Nutzung der AusweisApp2 und dem Umgang mit dem Online-Ausweis besteht, helfen die Videotutorials auf der Internetseite der AusweisApp2 weiter. Hier sind Videoanleitungen zur Nutzung der Online-Ausweisfunktion, die Einrichtung und Funktion der AusweisApp2 und auch der Nutzung des Smartphones als Lesegerät abgelegt.
Die Videotutorials sind über folgenden Link erreichbar: https://www.ausweisapp.bund.de/videotutorials

 

NEU: 30.06.2022 Bundessteuerberaterkammer zu Vorbereitungsmaßnahmen für das beSt und die Steuerberaterplattform
1.) Pilotphase:
Es wird in einigen ausgewählten Kammern ab voraussichtlich Oktober 2022 eine Pilotphase geben, wo die Registrierung an der Steuerberaterplattform, die initiale Aktivierung der Postfächer sowie Empfang und Versand von Nachrichten pilotiert werden. 

2.) Registrierung
Es wird ein Registrierungsbrief erstellt, der neben dem Online- Ausweis für die einmalige Registrierung an der Steuerberaterplattform zwingend notwendig ist. Dieser wird ab dem 1.1.2023 in fünf Tranchen an die Berufsträger alphabethisch und ggf. mit Fast Lane-Möglichkeit versendet werden. Wir werden hierzu in Kürze gesondert weiter informieren. Der Versand soll voraussichtlich im 1. Quartal 2023 abgeschlossen sein. Die Freischaltung erfolgt somit nicht für alle sofort am 01.01.2023. 

3.) „Vorbereitungsmaßnahmen für das beSt und die Steuerberaterplattform

Um bestmöglich auf die Einrichtung und Nutzung der Steuerberaterplattform und den ersten Anwendungsfall des besonderen elektronischen Steuerberaterpostfaches (beSt) zum 1.1.2023 vorbereitet zu sein, können Sie schon jetzt einige Vorbereitungsmaßnahmen treffen.

Die BStBK wird über die Steuerberaterplattform für alle Steuerberater*innen und Steuerbevollmächtigten ein beSt einrichten.

Damit Sie sich in einem einmaligen Vorgang für das beSt registrieren können, erhalten Sie rechtzeitig einen Brief mit einer Aufforderung zur Registrierung inklusive notwendiger Registrierungsangaben per Post. Notwendig ist – neben diesem Registrierungs-Brief – ein gültiger Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion (Online-Ausweis) sowie die für die Datenübermittlung erforderliche Hardware.

Als Softwarekomponente benötigen Sie die AusweisApp2. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie weiter unten unter „AusweisApp2“.

Als Hardwarekomponente ist ein zertifizierter Kartenleser notwendig. Alternativ können die Ausweisdaten mittels NFC-fähigem, unterstütztem Smartphone oder Tablet, unter Eingabe der persönlichen Geheimnummer (PIN), elektronisch transferiert werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie ebenfalls weiter unten unter „AusweisApp2“.

Sollte auf dem Online-Ausweis die eID-Funktion noch nicht aktiviert sein, empfiehlt es sich dies frühzeitig zu veranlassen bzw. die zugehörige PIN/PUK von den Meldebehörden zu beschaffen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter https://pin-ruecksetzbrief-bestellen.de/.

Zudem ist auf die Gültigkeit des Online-Ausweises zum 1.1.2023 zu achten bzw. frühzeitig eine eventuell erforderliche Erneuerung zu veranlassen.

Damit Sie auf die Steuerberaterplattform zugreifen können, benötigen Sie entweder eine in der Steuerberaterkanzlei eingesetzte Fachsoftware mit integrierter Schnittstelle oder einen Basis-Client.

Für die Verwendung des Basis Clients ist ein handelsüblicher PC und Internetzugang notwendig. Bei Einsatz einer Fachsoftware sind die Anforderungen des jeweiligen Fachsoftware-Herstellers zu berücksichtigen.

Online-Ausweis und AusweisApp2

Online-Ausweisfunktion sicherstellen
Wenn Sie die Online-Ausweisfunktion des Personalausweises bereits für andere Dienste im Internet nutzen, sind bereits alle Voraussetzungen für eine einfache Registrierung an der Steuerberaterplattform gegeben.

Nutzen Sie den Personalausweis bislang noch nicht online, ist jetzt der richtige Zeitpunkt um zu überprüfen, ob der Personalausweis für die Online-Nutzung aktiviert ist und die entsprechende PIN dazu vorliegt.

Alle seit November 2010 ausgestellten Personalausweise sind bereits mit einem Chip ausgestattet, der die Online-Ausweisfunktion ermöglicht. Ein neuer Personalausweis wird somit nicht benötigt.

Tipp: Über ein NFC-fähiges Smartphone mit installierter AusweisApp2 können Sie überprüfen, ob die Online-Ausweisunktion aktiviert ist. So funktioniert die Prüfung:

• AusweisApp2 aus dem App Store® oder dem Google Play Store installieren oder für Windows hier:
https://www.ausweisapp.bund.de/download
• AusweisApp2 öffnen
• Funktion „Gerät und Ausweis prüfen“ auswählen
• Den Personalausweis wie in der App gefordert an das Smartphone halten
• Ein positives Prüfergebnis wird mit einem grünen Haken bei „Online-Ausweisfunktion aktiviert“ angezeigt.
Eine Liste mit NFC-fähigen Smartphones/Tablets finden Sie auf der folgenden Seite: ausweisapp.bund.de/mobile-geraete/

Online-Ausweisfunktion aktivieren und/oder PIN anfordern
Für die Aktivierung der Online-Ausweisfunktion und/oder Anforderung einer neuen PIN ist kein persönlicher Termin bei einem Bürgeramt erforderlich. Abhilfe schafft die Internetseite www.pin-ruecksetzbrief-bestellen.de, die von der Bundesdruckerei GmbH im Auftrag des Bun-
desministeriums des Innern und für Heimat (BMI) betrieben wird.

Hier können Sie in wenigen Schritten den PIN-Rücksetzbrief bestellen. Der Code für die Aktivierung und die neue PIN für den Online-Ausweis kommen dann per Post.

Um eine neue PIN über den Online-Service zu bestellen, benötigen Sie:
• Einen Personalausweis oder eID-Karte
• Eine aktuelle deutsche Meldeadresse
• Geeignetes Smartphone oder Kartenlesegerät
• Installierte AusweisApp2
Im folgenden Youtube Video wird das Vorgehen Schritt für Schritt erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=q0PutVAEE8c

Online ausweisen kurz erklärt

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, können Sie Ihren Online-Ausweis nutzen.

1. Zu Beginn ist es bei Online-Diensten, wie der Steuerberaterplattform, erforderlich, dass Sie sich ausweisen. Dazu stellen Sie die Verbindung zwischen Personalausweis und Smartphone oder Kartenleser her.
2. Sie können sehen, wer Ihre Daten abfragen möchte und welche Daten der Anbieter dieses Online-Dienstes benötigt.
3. Erst durch Eingabe Ihrer selbstgewählten, sechsstelligen PIN stimmen Sie dieser Datenabfrage zu.
4. Der Chip im Personalausweis prüft, ob der Anbieter des Online-Dienstes die staatliche Berechtigung zur Abfrage Ihrer Daten hat.
5. Liegt die staatliche Berechtigung vor, werden Ihre Daten übermittelt. Dabei sind Ihre Daten immer durchgehend verschlüsselt.
6. Nach dem Online-Ausweisen können Sie die Verbindung zwischen Personalausweis und Smartphone bzw. Kartenleser trennen.

Weiterführende Informationen
Eine ausführliche Broschüre mit Informationen zum Personalausweis ist auf der Seite des Bundesministeriums des Innern und der Heimat zu finden: https://www.personalausweisportal.de/Webs/PA-INFO/Index.html

Videotutorials
Wenn noch Unsicherheit zum genauen Vorgehen bei der Einrichtung und Nutzung der AusweisApp2 und dem Umgang mit dem Online-Ausweis besteht, helfen die Videotutorials auf der Internetseite der AusweisApp2 weiter. Hier sind Videoanleitungen zur Nutzung der Online-Ausweisfunktion, die Einrichtung und Funktion der AusweisApp2 und auch der Nutzung des Smartphones als Lesegerät abgelegt.
Die Videotutorials sind über folgenden Link erreichbar: https://www.ausweisapp.bund.de/videotutorials

4.) Digitale Unterschriftenmappe mit dem beSt? Wie soll das gehen?
Die Digitalisierung schreitet voran und ereilt auch die uns allen bekannte Unterschriftenmappe. Ab dem 1.1.2023 müssen Schriftsätze, Anträge und Erklärungen über das besondere elektronische Steuerberaterpostfach (beSt) an die Finanzgerichte verschickt werden.
4a) Was heißt das konkret?
Der Nachrichtenversand aus dem beSt verlangt von Steuerberater*innen eine Authentifizierung. Diese erfolgt mittels Online-Ausweis, einem hochsicheren Identifizierungs- und Authentifizierungsmedium mit eID-Funktion. Damit wird sichergestellt, dass nur der Inhaber des beSt
oder eine vertretungsberechtigte Person einer Berufsausübungsgesellschaft die Nachrichten versenden kann.
4b.) Hat das nun zur Folge, dass ein Steuerberater den eigenen Online-Ausweis an einen Mitarbeiter weitergeben muss, damit die erforderliche Vorarbeit weiterhin effizient erledigt werden kann? Oder bedeutet dies etwa, dass diese Aufgaben künftig vom Berufsträger selbst erledigt werden müssen?
Mitnichten! Im Vergleich zum Umgang mit der gegenwärtigen Unterschriftenmappe wird sich verhältnismäßig wenig ändern.

Der Kanzleiprozess bei Einsatz einer digitalen Unterschriftenmappe könnte beispielhaft so aussehen:
1. Schritt:
Die Steuerberater veranlassen in gleicher Weise wie gewohnt die Erstellung von Dokumenten.
2. Schritt:
Die Mitarbeiter erstellen die Dokumente in gewohnter Weise – sei es über ein Textverarbeitungsprogramm oder aber eine in das Dokumentenmanagementsystem der verwendeten Fachsoftware integrierten Textverarbeitung.
3. Schritt:
In einem digitalen Kanzleiprozess speichern die Mitarbeiter die Dokumente ab. Dann erzeugen sie – ähnlich dem Erstellen einer E-Mail – einen Nachrichtenentwurf in ihrem beSt-Client. Dies kann entweder die beSt- Integration einer Fachsoftware sein oder der von der BStBK zur Verfügung gestellte Basis-Client. In der Adresssuche suchen die Mitarbeiter nach der Adresse des Empfängers (z. B. eines Finanzgerichts) und setzen diese in den Nachrichtenentwurf ein. Weiterhin fügen Sie eine Betreffzeile ein und hängen die zu übermittelnden Dokumente an den Nachrichtenentwurf an. Der Nachrichtenentwurf wird im entsprechenden Entwurfsordner abgelegt. Für keinen der vorgenannten Vorgänge wird der Online-Ausweis benötigt. Am Tagesende sichtet der Steuerberater alle Nachrichtenentwürfe und markiert
die gewünschten Nachrichten für den Versand. Anschließend löst er höchstpersönlich den Versand dieser Nachrichten aus und bestätigt dies durch den einmaligen Einsatz seines Online-Ausweises. Die Authentisierung mit dem Online-Ausweis übernimmt damit die Funktion der Unterschrift. So ist sichergestellt, dass der Online-Ausweis zu keinem Zeitpunkt aus den Händen gegeben werden muss. Im Rahmen des digitalen Versands der Nachrichten entsteht automatisch eine Versanddokumentation, die nicht nur den Versand, sondern sogar den Eingang der Nachricht im Postfach des Empfängers dokumentiert.

Schritt 3 früher:
Im analogen Kanzleiprozess würden die Dokumente nun ausgedruckt und dem Steuerberater zur Unterschrift vorgelegt. In der Regel
wird dabei jedoch nicht jedes Dokument einzeln vorgelegt, sondern alle zu unterzeichnenden Dokumente werden in einer
Unterschriftenmappe gesammelt und am Tagesende zusammen vorgelegt. Nach der Unterschrift durch den Steuerberater erstellen
die Mitarbeiter eine Kopie des unterschriebenen Dokuments, kuvertieren die zu versendenden Dokumente, bringen ggf. noch Absender-
und Empfängeradresse auf dem Umschlag an und übergeben die Briefe an den Postdienstleister. Abschließend wird noch der Postversand im Postausgangsbuch dokumentiert.

 

NEU: 15.06.2022 Aktuelle Informationen zum besonderen Steuerberaterpostfach (beSt) / Steuerberaterplattform
Sie bekommen immer ZUSÄTZLICH aktuelle Informationen AUCH noch über die üblichen Kammerinformationen, Kammerveranstaltungen sowie per Kammermitteilung.

NEU: 02.06.2022 Online-Ausweis/ Kammermitgliedsausweis besondere Steuerberaterpostfach (beSt) / Steuerberaterplattform 
Es gibt mit Datum vom 20.05.2022 einen neuen FAQ zur Steuerberaterplattform (StB-Plattform)/ besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt).
hier: FAQ

Änderung:
6. Unterliegen auch Berufsträger, die in einer Kanzlei angestellt sind der Verpflichtung, sich auf der Steuerberaterplattform registrieren und das beSt aktiv zu nutzen?
Ja. Auch Berufsträger, die nicht selbständig als natürliche Person tätig werden, unterliegen dieser
berufsrechtlichen Verpflichtung zum 1. Januar 2023.

7. Ich bin Rechtsanwalt und Steuerberater und unterliege somit bereits der Verpflichtung, das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) aktiv und passiv zu nutzen. Bin ich dennoch gesetzlich verpflichtet, das beSt sowie die Steuerberaterplattform zu verwenden?
Ja. Sie unterliegen dieser berufsrechtlichen Pflicht zum 1. Januar 2023 unabhängig davon, ob Sie
bereits Inhaber eines beAs sind

VII. Kommunikationswege
1. Mit wem kommuniziere ich über das beSt und mit wem nicht?
Über das beSt kommuniziere ich in erster Linie mit den Gerichten, den Steuerberaterkammern und anderen Steuerberatern. Die Kommunikation zwischen den Finanzämtern und dem Steuerberater wird weiterhin ausschließlich über die Datenübermittlung mit ELSTER abgewickelt werden, nicht über das beSt!

2. Inwieweit nutzen Behörden den elektronischen Rechtsverkehr und über welche Kanäle kommunizieren sie?
Seit dem 1. Januar 2022 ist die Nutzung des elektronischen Rechtsverkehrs für Behörden verpflichtend. Diese Pflicht gilt auch für die Justizbehörden selbst, soweit sie nicht in ihrer Funktion  als Organ der Rechtspflege, sondern in der Funktion als Verwaltungsbehörde tätig werden. Als sicherer Übermittlungsweg für die elektronische Kommunikation mit den Gerichten sieht das Gesetz unter anderem das besondere elektronische Behördenpostfach (beBPo) vor. Die Justiz empfiehlt die Verwendung des beBPo, welches – neben u. a. dem beSt – Teil einer elektronischen Kommunikationsinfrastruktur für die doppelt-verschlüsselte Übertragung von einzelnen Dokumenten, ganzer Akten oder auch nur Fachdaten zwischen authentifizierten Teilnehmern (EGVP – Infrastruktur). Die Behörden können somit auch mit den Steuerberaterkammern und den Steuerberatern über das beBPo kommunizieren.

 

NEU: 14.04.2022 Online-Ausweis/ Kammermitgliedsausweis besondere Steuerberaterpostfach (beSt) / Steuerberaterplattform 
Es gibt mit Datum vom 14.04.2022 einen neuen FAQ zur Steuerberaterplattform (StB-Plattform)/ besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt).
hier: FAQ 

 

„…Eine grundsätzlich einmalige Identifizierung ist mittels Online-Ausweis durchzuführen.
Für den Versand von Nachrichten im beSt ist eine Authentifizierung mittels Online-Ausweis (oder in einer ÜBERGANSPHASE  Kammermitgliedsausweis (KMA)) notwendig…..“

„….Der Online-Ausweis ist ein hochsicheres Identifizierungs- und Authentifizierungsmedium und steht jedem Berufsträger zur Verfügung. Damit entfällt für ihn der Aufwand der Beantragung und Nutzung einer zusätzlichen Karte. Zudem sollen die Steuerberater*innen über die Nutzung des beSt hinaus perspektivisch auch in der Lage sein, sich mit dem Nutzerkonto der Steuerberaterplattform auch unter Nachweis ihrer Berufsträgereigenschaft auf OZG-Plattformen zu authentisieren. Durch die Unterstützung des Online-Ausweis wird es dem Anwender möglich sein, bei Bedarf auch solche Online-Dienste zu nutzen, die eine Authentisierung mit dem Vertrauensniveau „substanziell“ oder „hoch“ erfordern. Mit der beim beSt vorgesehenen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bieten wir allen Berufsträgerinnen und Berufsträgern eine praktische und zugleich sichere Handhabung ihrer Kommunikation an.“

Erinnerung: Zum 01.01.2023 wird für Steuerberater das besondere Steuerberaterpostfach (beSt) bzw. die Steuerberaterplattform freigeschalten. 
Für die dann dafür erforderliche Registrierung Ende des Jahres 2022 wird aus Sicherheitsgründen ein sogenannter Online-Ausweis (nPA neue Personalausweis) von Ihnen benötigt. Hier sollte aus unserer Sicht sehr frühzeitig von Ihnen geprüft werden, dass Sie im Besitz eines solchen Online-Ausweis (nPA neuer Personalausweises) sind. Wenn nicht, sollten Sie nämlich einen solchen unbedingt zeitnah beantragen, da pandemiebedingt die Bürgerämter aktuell schwer/ nicht erreichbar sind und zudem Bearbeitungszeiten zu beachten sind.
Sollten Sie einen solchen nPA bereits haben, empfehlen wir Ihnen zu prüfen, ob Ihnen der PIN-Code (noch) für den Online-Ausweis (nPA) vorliegt bzw. Ihnen (noch) bekannt ist. Auch wenn erst Ende des Jahres 2022 die Registrierung zum besonderen Steuerberaterpostfach (beSt) bzw. der Steuerberaterplattform möglich ist, können Sie mit handelsüblicher kostenfreier Software prüfen, ob Ihnen der PIN vorliegt. 

Hintergrund:
Vor ein paar Jahren musste man direkt vor Ort bei den Bürgerämtern der Gemeinden eine PIN festgelegen.
Unsere Tests haben ergeben, dass man trotzdem eine PUK und eine Transport-PIN (ähnlich 2 Codes wie bei der Bankkarte) zugeschickt bekommen hat. Wenn man direkt bei den Bürgerämtern der Gemeinden damals selber einen PIN bereits festgelegt hat, ist der damals per Brief anschließend zugesandte PIN ungültig!!
Hier bitte vorsichtig verfahren, da nur 3 Fehleingaben möglich sind und man ansonsten mit der PUK weitermachen müsste.
Wir haben zwischenzeitlich  Tests sowohl am PC, als auch am NFC-fähiges, unterstützten Smartphone oder Tablet vorgenommen und konnten (mit dem damaligen Code direkt bei der Gemeinde, trotz anschließendem Brief ) den Zugang ermöglichen und die Daten aus dem Online Ausweis (nPA neue Personalausweis auslesen bzw. in verschiedenen Portalen den Ausweis testen. 

Rücksetzung/ Neubestellung eines PIN:
gemäß Personalausweisportal:
„Die Freigabe der Daten aus dem Chip erfolgt mit einer sechsstelligen PIN. In der Regel wird kein Karteleser benötigt, da die meisten Smartphones den Chip auslesen können. Doch viele Bürger wissen ihre PIN nicht mehr oder haben den Online-Ausweis noch nicht aktiviert.

Rasche Abhilfe schafft die Internetseite www.pin-ruecksetzbrief-bestellen.de, die von der Bundesdruckerei GmbH im Auftrag des Bundesministeriums des Innern und für Heimat (BMI) betrieben wird. Hier kann mit wenigen Schritten der PIN-Rücksetzbrief bestellt werden. Er wird aus Sicherheitsgründen, ähnlich wie Zugangsdaten für das OnlineBanking, per Post persönlich zugestellt. Denkostenlosen Online-Service können Bürger nutzen, um einen Aktivierungscode sowie eine neue PIN bequem online zu bestellen….
Um eine
neue PIN über den OnlineService zu bestellen, wird Folgendes benötigt:

  • ein gültiger Personalausweis oder eine gültige eID-Karte,
  • ein geeignetes Smartphone oder Kartenlesegerät,
  • eine Software für die sichere Verbindung zwischen Dokument und Smartphone oder Computer, etwa die kostenlose AusweisApp2 des Bundes, sowie
  • eine Meldeadresse in Deutschland.

 

NEU: 08.04.2022 Personalausweis/ Kammermitgliedsausweis
besondere Steuerberaterpostfach (beSt) / Steuerberaterplattform 

lt. FAQ: Eine grundsätzlich einmalige Identifizierung ist mittels nPA (neuem Personalausweis) vorzunehmen. Für den Versand von Nachrichten im beSt ist eine Authentifizierung mittels dieses nPA (neuen Personalausweises) oder (in einer ÜBERGANGSPHASE) mit Kammermitgliedsausweis.

Erinnerung: Zum 01.01.2023 wird für Steuerberater das besondere Steuerberaterpostfach (beSt) bzw. die Steuerberaterplattform freigeschalten. 
Für die dann dafür erforderliche Registrierung Ende des Jahres 2022 wird aus Sicherheitsgründen ein sogenannter nPA (neue Personalausweis) von Ihnen benötigt. Hier sollte aus unserer Sicht sehr frühzeitig von Ihnen geprüft werden, dass Sie im Besitz eines solchen neuen Personalausweises (nPA) sind. Wenn nicht, sollten Sie nämlich einen solchen unbedingt zeitnah beantragen, da pandemiebedingt die Bürgerämter aktuell schwer/ nicht erreichbar sind und zudem Bearbeitungszeiten zu beachten sind.
Sollten Sie einen solchen nPA bereits haben, empfehlen wir Ihnen zu prüfen, ob Ihnen der PIN-Code (noch) für den nPA vorliegt bzw. Ihnen (noch) bekannt ist. Auch wenn erst Ende des Jahres 2022 die Registrierung zum besonderen Steuerberaterpostfach (beSt) bzw. der Steuerberaterplattform möglich ist, können Sie mit handelsüblicher kostenfreier Software prüfen, ob Ihnen der PIN vorliegt. 
Hintergrund: Vor ein paar Jahren musste man direkt vor Ort bei den Bürgerämtern der Gemeinden eine PIN festgelegen. Unsere Tests haben ergeben, dass man trotzdem eine PUK und eine Transport-PIN (ähnlich 2 Codes wie bei der Bankkarte) zugeschickt bekommen hat. Wenn man direkt bei den Bürgerämtern der Gemeinden damals selber einen PIN bereits festgelegt hat, ist der damals per Brief anschließend zugesandte PIN ungültig!!
Hier bitte vorsichtig verfahren, da nur 3 Fehleingaben möglich sind und man ansonsten mit der PUK weitermachen müsste.
Wir haben zwischenzeitlich  Tests sowohl am PC, als auch am NFC-fähiges, unterstützten Smartphone oder Tablet vorgenommen und konnten (mit dem damaligen Code direkt bei der Gemeinde, trotz anschließendem Brief ) den Zugang ermöglichen und die Daten aus dem Personalausweis auslesen bzw. in verschiedenen Portalen den Ausweis testen. 

NEU: 14.03.2022 neuer FAQ der Bundessteuerberaterkammer
zur Steuerberaterplattform(StB-Plattform)/ besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt)

Es gibt mit Datum vom 14.03.2022 einen neuen FAQ zur Steuerberaterplattform(StB-Plattform)/ besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt).
hier: FAQ  


Neu: 31.01.2022 zur Steuerberaterplattform(StB-Plattform)/ besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt)
Zum 01.01.2023 wird für Steuerberater das besondere Steuerberaterpostfach (beSt) bzw. die Steuerberaterplattform freigeschalten. 
Für die dann dafür erforderliche Registrierung Ende des Jahres 2022 wird aus Sicherheitsgründen ein sogenannter nPA (neue Personalausweis) von Ihnen benötigt. Hier sollte aus unserer Sicht sehr frühzeitig von Ihnen geprüft werden, dass Sie im Besitz eines solchen neuen Personalausweises (nPA) sind. Wenn nicht, sollten Sie nämlich einen solchen unbedingt zeitnah beantragen, da pandemiebedingt die Bürgerämter aktuell schwer/ nicht erreichbar sind und zudem Bearbeitungszeiten zu beachten sind.
Sollten Sie einen solchen nPA bereits haben, empfehlen wir Ihnen zu prüfen, ob Ihnen der PIN-Code (noch) für den nPA vorliegt bzw. Ihnen (noch) bekannt ist. Auch wenn erst Ende des Jahres 2022 die Registrierung zum besonderen Steuerberaterpostfach (beSt) bzw. der Steuerberaterplattform möglich ist, können Sie mit handelsüblicher kostenfreier Software prüfen, ob Ihnen der PIN vorliegt. 
Hintergrund: Vor ein paar Jahren musste man direkt vor Ort bei den Bürgerämtern der Gemeinden eine PIN festgelegen. Unsere Tests haben ergeben, dass man trotzdem eine PUK und eine Transport-PIN (ähnlich 2 Codes wie bei der Bankkarte) zugeschickt bekommen hat. Wenn man direkt bei den Bürgerämtern der Gemeinden damals selber einen PIN bereits festgelegt hat, ist der damals per Brief anschließend zugesandte PIN ungültig!!
Hier bitte vorsichtig verfahren, da nur 3 Fehleingaben möglich sind und man ansonsten mit der PUK weitermachen müsste.
Wir haben zwischenzeitlich  Tests sowohl am PC, als auch am NFC-fähiges, unterstützten Smartphone oder Tablet vorgenommen und konnten (mit dem damaligen Code direkt bei der Gemeinde, trotz anschließendem Brief ) den Zugang ermöglichen und die Daten aus dem Personalausweis auslesen bzw. in verschiedenen Portalen den Ausweis testen. 

NEU: 31.01.2022 BStBK Interview mit Claudia Kalina-Kerschbaum zur Steuerberaterplattform: „Was müssen die Steuerberaterinnen und Steuerberater jetzt tun?
Erst einmal: Sich um einen neuen Personalausweis (nPA) kümmern. Je nach Bundesland kann sich das ja etwas hinziehen. Bei allen neuen Ausweisen ab 2017 ist die Online-Ausweisfunktion automatisch aktiviert. Wer einen älteren Personalausweis hat oder in der damaligen freiwilligen Nutzungsphase von der Online-Funktion keinen Gebrauch machen wollte, kann sich diese im Bürgeramt freischalten lassen. Das ist in der Regel kostenfrei. Wessen Online-Ausweisfunktion bereits freigeschaltet ist, hat für seinen nPA bereits per Post eine 5-stellige Transport-PIN erhalten, die vor Nutzung der Online-Ausweisfunktion unter „PIN-Verwaltung“ in eine selbstgewählte, 6-stellige PIN geändert werden muss. Auch wer seine Transport-PIN nicht mehr findet oder seine PIN vergessen hat, muss ins Bürgeramt. Eine neue Transport-PIN kann dort beantragt bzw. eine neue PIN kostenfrei vergeben werden. Leider ist dies aus Sicherheitsgründen nicht direkt in der AusweisApp2 möglich.
Als Hardwarekomponente ist ein zertifizierter Kartenleser notwendig, alternativ dazu kann ein NFC-fähiges, unterstütztes Smartphone oder Tablet verwendet werden. Für die Mandanten und Mandantinnen bestehen keine Verpflichtungen und kein gesonderter Handlungsbedarf.“

NEU: 25.10.2021 FAQ der Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberater-Plattform
Bundessteuerberaterkammer veröffentlicht: hier neuen FAQ zur Steuerberaterplattform

 

 

 

2.) Grundlagen
Wie in den bisherigen internen Kammermitteilungen/ Homepage Seti dem Jahr 2020 und verstärkt 2021 und 2022 an die Mitglieder in Sachsen-Anhalt bereits ausführlich informiert, ist für alle Steuerberater eine bundesweite Steuerberaterplattform/besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt) in der Umsetzung, welche ab 1. Quartal 2023 der dokumentierten Kommunikation und dem einfachen und schnellem Datenaustausch zwischen Steuerberater, Mandant, Justiz und Verwaltung dienen und als zentrales Authentifizierungs- und Identifizierungsmedium für Steuerberater und die Beteiligten fungieren wird. Steuerberater können damit und mit ihrer vorhandenen und eingebundenen Steuerberatersoftware die Mandanten medienbruchfrei und rechtssicher vertreten und darüber bzw. OZG-konform kommunizieren. 

Die 102. Bundeskammerversammlung der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) hat am 14. September 2020 final bestätigt, eine Steuerberaterplattform und – als ersten Anwendungsfall dieser Plattform – ein besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt) ab 01.01.2023 einzuführen. Dabei waren u.a. die Erfahrungen bei Einführungen des Postfachs der Rechtsanwälte, die Besonderheiten unserer Branche, die Stabilität einer solchen Plattform und natürlich auch Kostenerwägungen zu beachten.

Mit dem unten aufgeführten Gesetz zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften sowie zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe hat der Bundesrat am 25.06.2021 Regelungen für eine digitale Steuerberaterplattform und ein elektronisches Steuerberaterpostfach vorgegeben. Hierzu sind Ende Juli 2021 weitere erforderliche  Entscheidungen durch die Bundessteuerberaterkammer gefallen. 

3.) Informationsangebote der Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberaterplattform:
3a.) Homepage: hier: Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberaterplattform  
3b.) Weitere Informationen zur Steuer­berater­plattform finden Sie hier im FAQ der BStBK.
3c.) Videos der Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberaterplattform:

hier Video 1: Der Steuerberater im digitalen Ökosystem

hier Video 2:  BStBK-Präsidialmitglied Dr. Dieter Mehnert im Gespräch mit R. Hoffmann, BMF beim Steuerberaterkongress 2021

hier Video 3: BStBK-Präsident Prof. Schwab zur Digitalisierung des Berufsstandes

 


4.) Kurzzusammenfassung zur Steuerberaterplattform:

– zentrales Authentifizierungs- und Identifizierungsmedium für Steuerberater
– Steuerberater können ihre Mandanten medienbruchfrei und rechtssicher vertreten
– Steuerberater erhalten Zugang zum persönlichen Steuerberater-Postfach

  • Vorteile der Steuerberaterplattform:

– alles aus einem Guss
– sicherer, einfacher und schneller Datenaustausch
– Chat-Funktion der Finanzsoftware für direkte Kommunikation mit der Finanzverwaltung
und somit schnelle Übermittlung von Ergänzungen zur Steuererklärungen
– nachvollziehbare Kommunikation und daher keine Notwendigkeit zur gesonderten Dokumentation
– Zugriff auf berufsstandbezogene Services wie bspw. Fachsoftware
– mithilfe der Vollmachtsdatenbank kann auf das OZG-Konto eines Mandanten zugegriffen werden, um z. B. Gewebesteuerbescheide direkt in die Fachsoftware der Kanzlei
zu importieren und dort digital weiterzuverarbeiten

 
5.) Ursprüngliche Stellungnahmen der  Bundessteuerberaterkammer zur Steuerberaterplattform:

Stellungnahme 13.01.2021 der BStBK zum Referentenentwurf eines Gesetzes zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten: hier

Stellungnahme 04.06.2021 der BStBK zum Entwurf eines Gesetzes zum Ausbau des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten und zur Änderung weiterer prozessrechtlicher Vorschriften (BT-Drs. 19/28399) hier:

6.) Gesetz zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften sowie zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe:

Gesetz zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften sowie zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden
Berufe hier:

Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung des Berufsrechts der anwaltlichen und steuerberatenden Berufsausübungsgesellschaften sowie zur Änderung weiterer Vorschriften im Bereich der rechtsberatenden Berufe hier:

 

7.) FAQ Steuerberaterplattform(StB-Plattform)/ besonderes elektronisches Steuerberaterpostfach (beSt)
hier im FAQ der BStBK

Die Bundessteuerberaterkammer informiert:

„Bis Ende 2022 soll die deutsche Verwaltung flächen­deckend digitalisiert sein. So sieht es das „Gesetz zur Verbesserung des Online­zugangs zu Verwaltungs­leistungen“ (OZG) vor. Danach sollen Bund, Länder und Kommunen alle Verwaltungs­leistungen über Verwaltungs­portale auch digital anbieten und diese Portale zu einem Verbund verknüpfen. Darüber hinaus muss eine IT-Infrastruktur entstehen, die Bürger*innen und Unternehmen einen einfachen Zugriff auf diese Leistungen ermöglicht.
 

Um die Interessen des Berufs­standes in dieser Welt der rasant voran­schreitenden technologischen Entwicklung vor dem Hintergrund der gesetzlichen Erfordernisse bestmöglich zu verfolgen, zudem die Selbst­verwaltung in einem digitalisierten Zeitalter nicht aus der Hand zu geben, wird den Steuer­berater*innen eine eigene digitale Infrastruktur zur Verfügung gestellt. 
 

Die Bundes­kammer­versammlung beschloss deshalb im September 2020 eine Steuer­berater­plattform einzurichten und – als ersten Anwendungsfall der Plattform – ein besonderes elektronisches Steuer­berater­postfach (beSt) zum 1.1.2023 zur Verfügung zu stellen. 
 

Mit der Errichtung des beSt als ersten use-case der Steuer­berater­plattform, schafft die BStBK die ordnungs­politischen Rahmen­bedingungen für eine eindeutige, anerkannte und damit vertrauens­würdige digitale Adresse für alle Steuer­berater*innen und Kanzleien, für Nachrichten, die den versendenden Steuer­berater eindeutig als Steuer­berater ausweist und ihn rechtssicher erreichbar macht.
Die Verwaltung der Adressen, der Infrastruktur und der Sicherheit liegt in der Hoheit des Berufs­standes und ist somit unabhängig von anderen Interessen und Einflüssen. Mit der Realisierung des beSt schafft die Bundes­steuer­berater­kammer nicht nur ein Postfach, sondern die Voraus­setzung dafür, dass die Plattform als Vermittler zwischen verschiedenen Nutzern dienen kann. Sie sichert ein hohes Vertrauens­niveau der vorgelegten digitalen Identität.
 

Der*die Steuer­berater*in soll über die in der Steuer­berater­kanzlei eingesetzte Fach­software auf die Steuer­berater­plattform zugreifen können. Die Identifizierung kann über den Personal­ausweis erfolgen, die Authentifizierung erfolgt durch einen Abgleich der Berufsträger­eigenschaft mit dem von den Steuerberater­kammern geführten Berufs­register. Auf diese Art und Weise wird eine zentrale Steuerberater-Identität mit Berufsträger­eigenschaft geschaffen.
 

Der Betrieb der Steuer­berater­plattform einschließlich des beSt durch die BStBK stellt aufgrund des – für die Authentifizierung erforderlichen – Rückgriffs auf das Berufs­register der Steuer­berater­kammer eine hoheitliche Tätigkeit dar, die gesetzlich geregelt ist. Durch das Gesetz zur Neuregelung des Berufsrecht der anwaltlichen und steuer­beratenden Berufs­ausübungs­gesellschaften ist das StBerG mit Wirkung zum 1.1.2023 entsprechend geändert worden.  
 

Die BStBK schafft im Rahmen ihrer übergreifenden, hoheitlichen Aufgaben mit der Steuer­berater­plattform nicht nur einen sicheren Übermittlungs­weg unter rechtssicheren Nachweis der Berufsträger­eigenschaft. Darüber hinaus wird mit der gleichzeitig angelegten Berufsträger-Identität ein Fundament für OZG-Lösungen der einzelnen Steuerberater­kammern geschaffen.

Die BStBK hat im Rahmen eines förmlichen Vergabe­verfahrens die technische Entwicklung und den Betrieb der Steuer­berater­plattform einschließlich des beSt ausgeschrieben. Im Ergebnis dieser Ausschreibung wurde die DATEV eG als technischer Dienstleister von der BStBK beauftragt.“